Der kapitalistische Zauberlehrling: Die Nazis, die ich rief…

AfD und Nazi-Hools verschmelzen in der früheren Karl-Marx-Stadt. Tausende stellen sich ihnen entgegen. Doch Neoliberale und Konzerne wollen das vereinnahmen. Chemnitz am Samstag: Nazi-Tattoos, T-Shirts und Gespräche der Teilnehmer*innen des rechtsextremen „Trauermarsches“ bestätigten wieder, dass es sich nicht nur um „besorgte Bürger*innen“ handelt, sondern zu einen beachtlichen Teil auch um organisierte Neonazis. Die Jagden auf Linke und Migrant*innen, zu denen es auch Samstag Nacht wieder kam, sind schrecklich. Nachdem der rechte „Trauermarsch“ gegen Migrant*innen nach nur 300 Metern von der Polizei beendet wurde, gingen rund 1.000 gewaltbereite Nazis und Hooligans an den Polizeiketten vorbei und schwärmten in kleine und größere Gruppen durch die Innenstadt. Glasflaschen und Feuerwerkskörper flogen auf linke Gegendemonstrant*innen. Nicht-weiße Menschen wurden von Nazigruppen angegriffen. Unter dem Karl-Marx-Denkmal rief ein kahlgeschorener Vierjähriger aus seinem Kinderwagen „Heil Hitler“...

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